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Guten Tag ...,
… mögen Sie Chilischoten? Dann ist der heutige Tag genau richtig! Heute ist der „Internationale Tag der scharfen Gerichte“. Auch wenn unklar ist, wer die Idee zu diesem Festtag hat, ist aus zahlreichen archäologischen Funden bekannt, dass seit über 6.000 Jahren Speisen durch scharfe Gewürze geschmacklich verfeinert wurden.
Mit unserer heutigen Ausgabe 1/2026 starten wir in das lvkm-Newsletterjahr 2026. Wir haben Ihnen folgende Themen rund um das Leben mit Behinderung ausgesucht:
Teilhabe
Leistungen der Eingliederungshilfe ist ein Nachteilsausgleich und kein „Gold- oder Platin-Standard“ oder gar ein „Leben im Schlaraffenland“?
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Das Jahr 2026 fing gut an (Achtung: Satire!). In der ersten Landespressekonferenz des neuen Jahres kritisierten vier Oberbürgermeister zu hohe Standards u.a. bei der Inklusion, in der Kita und bei den Einzelzimmern in Pflegeheimen. Viel war von „Gold- und Platin-Standard“ zu lesen. Vergangene Woche haben wir als Landesverband diese pauschale Kritik entschieden zurückgewiesen. LVKM-Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl sagte auch auf Anfrage des SWR u.a.: „Es ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen mit schweren Behinderungen und deren Familien, wenn durch die pauschale Darstellung der Oberbürgermeister der Eindruck entsteht, völlig überzogene Hilfen zu erhalten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Leistungen der Eingliederungshilfe, die im Bundesteilhabegesetz (SGB IX) benannt sind, werden entsprechend dem individuellen Bedarf ermittelt. Der Weg ist steinig und langwierig, um die notwendigen Hilfen bewilligt zu erhalten. Man könnte viel Bürokratie sparen schon allein dadurch, dass es landesweit einheitliche Antragsformulare gebe. Teilhabe ist ein Menschenrecht und nicht verhandelbar.“ Etwas salopp könnte man auch formulieren: „Wir verzichten auf die Eingliederungshilfe – und Sie übernehmen unsere Behinderung.“ Das komplette Statement finden Sie unter » interner Link «
Am Mittwoch nahm die Landesbehindertenbeauftragte Nora Welsch öffentlich Stellung zum „Abschied vom Schlaraffenland“, eine Formulierung des Stuttgarter Oberbürgermeisters diese Woche. Mehr dazu unter » externer Link «
Einsamkeit
Ideenwettbewerb „Einsamkeit“ des Landessozialministerium – Bewerbungsschluss: 31. Januar 2026
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Das Landessozialministerium Baden-Württemberg hat bereits im Herbst 2025 zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen, um gemeinsam kreative Projekte gegen Einsamkeit zu erproben. Einsamkeit betrifft Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen. Prämiert werden in einem Ideenwettbewerb kreative Konzepte und Projektideen, die neue Ansätze zur Bekämpfung von Einsamkeit vor Ort erproben. Gerade auch Menschen mit Behinderungen sind Personen, die besonders unter Einsamkeit leiden. Nun stehen Fördermittel für Projekte bereit (max. 30.000 Euro / Projekt) mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Vielleicht haben Sie eine tolle Idee, wie man gemeinsam was vor Ort ausprobieren kann. Mehr Infos unter » externer Link «
Teilhabe
Unterschriftenaktion „Entwurf Teilhabe-, Pflegequalitätsgesetz (TPQG): Ja zu Bürokratieabbau und Mitwirkungsrechte!“
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Der Landtag will noch in dieser Legislaturperiode Anfang Februar 2026 den Entwurf eines Teilhabe-, Pflegequalitätsgesetzes (TPQG) beschließen. Der Sozialausschuss berät den Entwurf - nach der öffentlichen Anhörung am 3. Dezember 2025 - am 28. Januar 2026. Dort konnte unser Landesverband - neben anderen Vertretern - unsere Kritikpunkte vortragen. Ziel der Landesregierung ist Bürokratie abzubauen. Dieses Ziel teilen wir ausdrücklich. Doch der vorliegende Gesetzentwurf geht zu weit! Dagegen richtet sich jetzt eine landesweite Unterschriftenaktion, die wir mit einem Bündnis von vierzehn Betroffenen-, Pflege-, Behinderten- und Verbraucherschutzorganisationen abgestimmt haben.
Die Entlastungsallianz beim Staatsministerium hatte die Vorschläge zum Bürokratieabbau eingebracht. Aus unserer Sicht werden dadurch zentrale Schutz- und Mitwirkungsrechte von Menschen mit Pflegebedarf, Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderungen stark eingeschränkt oder wegfallen. Mitwirkungsrechte in Pflegeheimen und besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderung werden geschwächt, da die bisherige Heimmitwirkungsverordnung entfällt. Ambulante betreute Wohngemeinschaften fallen komplett aus dem Gesetz heraus und es besteht nicht einmal mehr eine Anzeigepflicht verbunden mit der Vorlage einer Konzeption. Die Forderungen und eine Online-Unterschriftenliste finden Sie unter » externer Link «
Bitte weiterleiten oder im Status teilen – jede Stimme zählt!
Ergänzende Informationen finden Sie in den FAQs: unter » externer Link «
Hörfunktipp
Deutschlandfunk Kultur: Junge Pflege – Pflegebedürftigkeit ist keine Frage des Alters
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Mit 38 Jahren ins Altenpflegeheim, weil es keine Alternative gibt? Ja, es gibt sie, die Versorgungslücke für junge pflegebedürftige Menschen. Das wissen wir als Selbsthilfeverband aus Gesprächen mit unseren Mitgliedsfamilien oder auch aus der EUTB Beratung. Der knapp 30-minütige Hörfunkbeitrag von Stephanie Kowalewski im Deutschlandfunk Kultur befasst sich mit der sog. „Jungen Pflege“. Aus dem Inhalt: „Rund eine Million Pflegebedürftige in Deutschland sind jünger als 65 Jahre, beispielsweise nach einem Schlaganfall. Doch einen der wenigen Plätze in der „Jungen Pflege“ zu ergattern, gleicht einem Kraftakt – für die Betroffenen und ihre Angehörigen.“ Sie finden den Hörfunkbeitrag unter » externer Link «
Unser „Zitat der Woche“
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„Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen.“ (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker und Politiker, 1856 – 1950)
Bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin
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Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.
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Am Mühlkanal 25
70190 Stuttgart
Telefon: (0711) 505 3989 - 0
Telefax: (0711) 505 3989 - 99
info@lv-koerperbehinderte-bw.de
www.lv-koerperbehinderte-bw.de
www.facebook.com/lvkmbw
www.facebook.com/rolliwandern
Rechtsform: eingetragener Verein (e. V.) Amtsgericht Stuttgart, Vereinsregister VR 2062
Vertretungsberechtigung gemäß § 26 BGB:
Erster Vorsitzender Thomas Seyfarth - Zweite Vorsitzende: Jutta Hertneck - Schatzmeisterin: Marion Reick-Westphal
Weitere Vorstandsmitglieder:
Sebastian Fuchs, Achim Hoffer, Petra Karus-Vecchio, Petra Nicklas
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