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Große Kundgebung
Stuttgart, 23.04.2026 - Inklusion ist ein Grund- und Menschenrecht. Behindertenrechte sind weder Gold- noch Platinstandard. Und Menschen mit komplexen Behinderungen leben auch heute nicht in einem Schlaraffenland. Doch wenn es um Kürzungen und Einsparungen geht, wird der Rotstift großzügig bei Hilfen für Menschen mit Behinderungen angesetzt. Unter dem Motto „Inklusion ist kein Sparmodell“ lädt die Landesbehindertenbeauftragte zu einer großen Kundgebung am 5. Mai 2026, 14 Uhr ins Stuttgarter Stadtzentrum (Kronprinzplatz) ein.
„Es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen! Wir lassen uns aus der Mitte der Gesellschaft nicht wegsparen!“ sagt die Initiatorin und Veranstalterin der Kundgebung, Landesbehindertenbeauftragte Nora Welsch. „Einsparungen bei der Inklusion gefährden die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Behindertenrechte sind kein Luxus und kein überzogener Standard. Sie sind unverzichtbare Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben.“
Die Kundgebung am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen bringt zahlreiche Stimmen aus Politik, Gesellschaft und Kultur zusammen. Nach der Eröffnung durch Nora Welsch spricht Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ein Podiumsgespräch mit engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus Baden-Württemberg greift aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Inklusion unter Spardruck auf.
„Für uns als Selbsthilfeverband ist klar: wir sind bei der Protestaktion dabei“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. „Es macht uns alle traurig, wütend, sprachlos, wie Menschen mit Behinderungen nur als Kostenfaktoren angesehen werden und nicht als Menschen mit Talenten, die einfach nur Unterstützung im Alltag brauchen, um in der Gesellschaft leben zu können wie alle anderen auch.“
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